5 häufige Webdesign Fehler

5 häufige Webdesign Fehler

Ich liebe schönes Webdesign – auch dann wenn es simpel gehalten ist. Aber es gibt jede Menge Dinge, die falsch gemacht werden. Hier sind 5 davon 🙂

1. Fehlende Verwendung von Responsive Design

Da über vierzig Prozent der Suchanfragen auf Smartphones und Tablets durchgeführt werden, ist es für Unternehmen von größter Bedeutung, eine Website zu haben, die auf diesen Geräten korrekt angezeigt werden kann. Neuere Schätzungen zeigen jedoch, dass weniger als 7% der weltweit 880 Millionen Websites mit reaktionsschnellem Webdesign erstellt wurden. Seit Google ein Suchupdate eingeführt hat, das nicht reagierende Websites bei der mobilen Suche bestraft, ist dies ein großes Problem für viele Firmen geworden. Es wird

2. Kostenlose Website Builder

Es gibt inzwischen viele “drag-and-drop” Website-Building, die es den Nutzern erlauben, innerhalb von Minuten eine neue Website zu starten. Das Problem mit diesen Arten von Diensten ist, dass jede Designfacette etliche Zeilen zum Back-End-Code hinzufügt und die Site verlangsamt. Im Laufe der Zeit kann dies zu schwerwiegenden Performance-Problemen und unzähligen Fehlern führen. Darüber hinaus ist die Qualität solcher Lösungen oftmals nicht sehr hoch.

Wenn Budgetrestriktionen ein Problem darstellen, dann überlege dir, ein Premium-Theme auf Themeforest zu kaufen, das bereits das Aussehen und den Stil der idealen Website hat. Es gibt unzählige talentierte Entwickler, die sich bereits sehr viel Mühe damit gegeben haben. Ich persönlich nutze und empfehle ausschließlich WordPress – auch das ist gratis, aber die Design- und Optimierungsmöglichkeiten sind enorm.

3. Vergessen moderner Designelemente

Einige Firmen übertreiben es mit dem Design ihrer Website – andere ignorieren moderne Designelemente völlig. Zu viele Anpassungen können zu den gleichen Problemen führen wie im vorigen Punkt, und sie können den Leser vom eigentlichen Inhalt ablenken. Minimalistische Websites mit sehr wenigen Designmerkmalen können aber auch für den Besucher eine Abwechslung sein, so dass es unerlässlich ist, eine Balance zu finden.

Das gleiche Konzept gilt auch für Fotos, Videos, Banner und andere Arten von Grafiken. Bei den meisten Websites sollte die gesamte Seite so gestaltet sein, dass sie das Auge des Benutzers auf eine gewünschte Aktion lenkt.

4. Verwendung von Kopf- und Fußzeilen

Oft wird davon ausgegangen, dass Überschriftenbereiche, Fußzeilen und Sidebars ausschließlich für Werbezwecke gedacht sind. Allerdings ist es völlig verkehrt, wenn eine Webseite eine hohe Anzahl von Anzeigen und Bannern anzeigt, besonders wenn wenig Inhalt vorhanden ist. Diese Bereiche können viel besser für zusätzliche Navigation innerhalb der Site genutzt werden.

Das soll nicht heißen, dass es falsch ist, einen Banner oben auf der Seite zu platzieren. Es bedeutet nur, sich an die Wichtigkeit von Design und Ausgewogenheit auf der gesamten Website zu erinnern.

5. Fehlende Qualität

Ein enorm wichtiges Kriterium für die Suchmaschinen ist schon lange die Qualität der Inhalte, die auf Webseiten angezeigt werden. Dennoch geben Firmen häufig viel Geld aus, um eine schlanke, schöne Website zu erstellen, und behandeln die eigentlichen Inhalte dann wie etwas Nebensächliches. Qualität betrifft jedoch weitaus mehr als nur die Suchergebnisse, denn sie ist auch die beste Möglichkeit, um Besucher zu gewinnen.

Um festzustellen, ob dein Content hochwertig genug ist, beachte nicht nur den Bounce in Google Analytics. Gute Texte sorgen dafür, dass die Besucher auf der Website bleiben und sich zu anderen Artikeln durchklicken. Bei der Gestaltung deiner Website sollte du also genauso viel Rücksicht auf deine Inhalte nehmen.

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