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Google erneuert seine Qualitätsrichtlinien

Google hat wieder einmal seine Bewertungsrichtlinien erneuert, die einige neue Punkte für seine Bewerter einschließen. Google beauftragt weltweit mehr als 10.000 Leute mit der Bewertung seiner Suchergebnisse. Bewerter erhalten tatsächliche Suchanfragen, die aus echten Suchanfragen bei Google stammen. Sie bewerten dann die Qualität der Seiten, die in den Top-Ergebnissen erscheinen – daher der Name “quality rater”.

Laut Valarim SEO, die im Laufe der Jahre die Änderungen an den Qualitätsrichtlinien beobachtet haben, gibt es einige neue bemerkenswerte Dinge, auf die sich Google konzentrieren möchte.

Am auffälligsten ist, dass Google möchte, dass ihre Bewerter nicht nur den Ruf der Website selbst betrachten, sondern auch die Inhaltsersteller selbst. Dies ist ein Punkt, bei dem viele Seiten auf die Nase fallen. Viele haben vielleicht eine “Über uns” Seite, aber die Biographien ihrer Autoren fehlen. Es bedeutet auch, dass diejenigen Webseiten, die Gastbeiträge fremder Autoren annehmen, auch den Ruf ihrer Mitwirkenden im Auge behalten müssen.

Wenn Inhalte von jemandem mit einem guten Ruf erstellt werden, ist es für Google sinnvoll, diese Inhalte höher einzustufen als von jemandem mit einem schlechten Ruf, da sie in der Regel eine bessere Nutzererfahrung für den Suchenden darstellen. Aber es bedeutet auch, dass viele ihre Biographien auffrischen müssen. Es ist auch erwähnenswert, dass dies nicht nur für schriftliche Inhalte gilt, sondern auch für andere Arten von Inhalten, wie Videos und Social Media.

Googles Fokus mit diesem Zusatz ist auf dem Wunsch begründet, die Art von Inhalt zu bevorzugen, der aus guten Quellen stammt. In der heutigen Welt von Fake News und Verschwörungtheorien, ist das nicht verwunderlich. Das ist gut für diejenigen mit gutem Ruf, aber auch für diejenigen, die keinen guten oder nur einen begrenzten Ruf haben.

Clickbait

Google scheint auch auf raffiniertere, subtilere Formen vom Spam zu zielen, die anscheinend auf dem Vormarsch sind. Sie schlagen eindeutig eine Schlacht gegen Clickbait, und sie fordern von ihren Bewertern, Seiten als niedrig zu bewerten, bei denen ein Titel zu sensationell ist oder nicht zum eigentlichen Inhalt passt. Ich denke, wir alle sind von Clickbait genervt, also ist dies eine sehr wünschenswerte Neuerung.

Eine weitere große Veränderung, auf die sich Google konzentrieren will, ist das, was sie als Zweck des Inhalts bezeichnen. So viele Websites erstellen Inhalte ausschließlich für Google, ohne den Nutzer im Auge zu behalten. Es gibt auch heute noch unzählige Seiten, die nur mit Keywords vollgestopft sind. Google möchte, dass die Bewerter darüber nachdenken, ob ein Teil des Inhalts einen echten Zweck hat oder nicht, und das ist etwas, worüber jeder Webseitenbesitzer, Content-Ersteller oder SEO nachdenken sollte, wenn er neue Inhalte schreibt oder aktuelle Inhalte auf einer Website überprüft.

Es ist inzwischen schon recht verbreitet auf erfolgreichen Webseiten, sehr lange Inhalte wie die bekannte kostenlose SEO Tools Liste von Valarim zu produzieren, die ein Thema komplett abdecken.

Maschinelles Lernen

Qualitätsbewerter können die Ergebnisse von Google nicht direkt ändern. Ein Bewerter, der ein bestimmtes Listing als minderwertig markiert, führt nicht dazu, dass diese Seite aus dem Index verschwindet oder ihre Position verliert.

Stattdessen werden die von den Bewertern generierten Daten dazu verwendet, um die Suchalgorithmen von Google zu verbessern. Im Laufe der Zeit können sich diese Qualitätsdaten auf Seiten mit geringer Qualität auswirken, die von Bewertern entdeckt werden, aber der Algorithmus wirkt sich auch auf Seiten aus, die nicht überprüft wurden.

Google hat diese Richtlinien erstmals im Jahr 2015 veröffentlicht und seither mehrfach überarbeitet. Die jüngsten Änderungen konzentrierten sich auf Themen wie das Aufspüren von Fake News, voreingenommener oder umwerfender Inhalte und andere Faktoren, die Google als problematisch empfindet, wenn sie in die Suchergebnisse aufgenommen werden.

Lies hier die aktualisierten Richtlinien zur Bewertung der Google-Suchqualität.


5 häufige Webdesign Fehler

Ich liebe schönes Webdesign – auch dann wenn es simpel gehalten ist. Aber es gibt jede Menge Dinge, die falsch gemacht werden. Hier sind 5 davon 🙂

1. Fehlende Verwendung von Responsive Design

Da über vierzig Prozent der Suchanfragen auf Smartphones und Tablets durchgeführt werden, ist es für Unternehmen von größter Bedeutung, eine Website zu haben, die auf diesen Geräten korrekt angezeigt werden kann. Neuere Schätzungen zeigen jedoch, dass weniger als 7% der weltweit 880 Millionen Websites mit reaktionsschnellem Webdesign erstellt wurden. Seit Google ein Suchupdate eingeführt hat, das nicht reagierende Websites bei der mobilen Suche bestraft, ist dies ein großes Problem für viele Firmen geworden. Es wird

2. Kostenlose Website Builder

Es gibt inzwischen viele “drag-and-drop” Website-Building, die es den Nutzern erlauben, innerhalb von Minuten eine neue Website zu starten. Das Problem mit diesen Arten von Diensten ist, dass jede Designfacette etliche Zeilen zum Back-End-Code hinzufügt und die Site verlangsamt. Im Laufe der Zeit kann dies zu schwerwiegenden Performance-Problemen und unzähligen Fehlern führen. Darüber hinaus ist die Qualität solcher Lösungen oftmals nicht sehr hoch.

Wenn Budgetrestriktionen ein Problem darstellen, dann überlege dir, ein Premium-Theme auf Themeforest zu kaufen, das bereits das Aussehen und den Stil der idealen Website hat. Es gibt unzählige talentierte Entwickler, die sich bereits sehr viel Mühe damit gegeben haben. Ich persönlich nutze und empfehle ausschließlich WordPress – auch das ist gratis, aber die Design- und Optimierungsmöglichkeiten sind enorm.

3. Vergessen moderner Designelemente

Einige Firmen übertreiben es mit dem Design ihrer Website – andere ignorieren moderne Designelemente völlig. Zu viele Anpassungen können zu den gleichen Problemen führen wie im vorigen Punkt, und sie können den Leser vom eigentlichen Inhalt ablenken. Minimalistische Websites mit sehr wenigen Designmerkmalen können aber auch für den Besucher eine Abwechslung sein, so dass es unerlässlich ist, eine Balance zu finden.

Das gleiche Konzept gilt auch für Fotos, Videos, Banner und andere Arten von Grafiken. Bei den meisten Websites sollte die gesamte Seite so gestaltet sein, dass sie das Auge des Benutzers auf eine gewünschte Aktion lenkt.

4. Verwendung von Kopf- und Fußzeilen

Oft wird davon ausgegangen, dass Überschriftenbereiche, Fußzeilen und Sidebars ausschließlich für Werbezwecke gedacht sind. Allerdings ist es völlig verkehrt, wenn eine Webseite eine hohe Anzahl von Anzeigen und Bannern anzeigt, besonders wenn wenig Inhalt vorhanden ist. Diese Bereiche können viel besser für zusätzliche Navigation innerhalb der Site genutzt werden.

Das soll nicht heißen, dass es falsch ist, einen Banner oben auf der Seite zu platzieren. Es bedeutet nur, sich an die Wichtigkeit von Design und Ausgewogenheit auf der gesamten Website zu erinnern.

5. Fehlende Qualität

Ein enorm wichtiges Kriterium für die Suchmaschinen ist schon lange die Qualität der Inhalte, die auf Webseiten angezeigt werden. Dennoch geben Firmen häufig viel Geld aus, um eine schlanke, schöne Website zu erstellen, und behandeln die eigentlichen Inhalte dann wie etwas Nebensächliches. Qualität betrifft jedoch weitaus mehr als nur die Suchergebnisse, denn sie ist auch die beste Möglichkeit, um Besucher zu gewinnen.

Um festzustellen, ob dein Content hochwertig genug ist, beachte nicht nur den Bounce in Google Analytics. Gute Texte sorgen dafür, dass die Besucher auf der Website bleiben und sich zu anderen Artikeln durchklicken. Bei der Gestaltung deiner Website sollte du also genauso viel Rücksicht auf deine Inhalte nehmen.


Nofollow Mythen

Neulich war ich in einem Blog über schöne Einrichtung unterwegs und habe gesehen, was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt: externe Links werden mit dem Nofollow Attribut entwertet.

Dieser Trend irritiert mich. Wenn man den Leuten nicht vertraut, zu denen man linkt, sollte man nicht über sie schreiben. Allerdings machen dies inzwischen auch viele große Webseiten und es werden sogar Links entwertet, die zu bekannten, vertrauenswürdigen Seiten führen. Noch beunruhigender ist die Tatsache, dass viele Blogger (und SEOs) offenbar missverstehen, wie man das Attribut richtig verwendet.

Überblick

Es gibt einen Unterschied zwischen der Verwendung von Nofollow für eine ganze Seite durch den Header und der Verwendung für bestimmte Links.

Ich kann mir kein Beispiel denken, bei dem ich das Nofollow Attribut auf Seitenebene einsetzen und den Fluss aller Signale zu anderen Seiten unterbinden möchte. Und doch wird Nofollow auf Seitenebene auf vielen Webseiten verwendet.

Man kann in Erwägung ziehen, das Attribut auf einigen Nutzerinhalten oder bezahlten Links zu verwenden, um sicher zu gehen, aber eine ganze Seite zu entwerten ergibt nicht viel Sinn.

So behandelt Google Nofollow

Ein entwerteter Link überträgt keine Autorität und keine Relevant (Ankertext) auf die verlinkte Seite. Im Wesentlichen führt die Verwendung des Attributs also dazu, dass die Ziellinks aus dem Gesamtgraphen des Webs entfernt werden.

Es ist immer eine gute Idee, den Link-Juice durch die eigene Website fließen zu lassen. Wenn du kannst, implementierst du ein System, dass automatisch Links entwertet, die etwa in den Kommentaren unter Blogartikeln gepostet werden – Links also, die du sonst mühselig von Hand kontrollieren müsstest. Wenn ich mir Seiten von Experten anschaue, wie die Seite für SEO Hamburg, die in der Regel oben erscheint (also recht stark sein muss), dann sehe ich gar keine Nofollow Links. Da wird also genau das Gegenteil von dem gemacht, was Blogger machen. Aha!

Einige Blogger benutzen nofollow-Attribute für Links in erstklassigen Inhalten und denken, dass sie es sicherer macht. Aber das ist wirklich nicht zutreffend. Ein Nofollow kann ein kleines bisschen Crawl-Budget sparen, aber es ist selten die Mühe wert. Es schafft nur eine Sackgasse und behindert den Signalfluss durch Ihre Website, besonders wenn es auf Seitenebene verwendet wird. Ich verstehe schon.

Darüber hinaus ist es ein Vertrauenssignal für die eigene Seite, wenn “echte” Links auf andere, vertrauenswürdige Seiten gesetzt werden. Wenn ein Blog alles auf Nofollow hat, dann sieht das für Google sicherlich ebenso seltsam und suspekt aus wie für mich.

Die Konkurrenz untereinander

Eine andere Sache, die ich vor kurzem gesehen habe, sind Blogs, deren eigene Seiten teils auf Noindex gesetzt wurden, damit sie nicht mit anderen Seiten desselben Blogs konkurrieren können. Das geschieht wohl, wenn jemand falsche Vorstellungen über die Kannibalisierung von Keywords hat und meint, seine wichtigere Seite könnte in Google ausgeblendet werden, während eine unwichtigere Seite gezeigt wird. Das ist aber nicht zwingend der Fall. Oftmals sehe ich tatsächlich, dass eine Website zwei Einträge in der Suchmaschine erhält!

Zusammenfassung

Hier sind einige wichtige Punkte, die man beachten sollte:

  • Verwende Nofollow nur bei bestimmten Links (etwa in Kommentaren oder Foren)
  • Verwende es nicht auf Seitenebene, denn das schadet mehr als alles andere.
  • Allen ausgehenden Links zu entwerten, kann für deine Website schädlich sein! Wenn du auf ganz normale Webseiten verlinkst, ist das völlig normal und gewünscht.